Goldene Zeiten bei der Einweihung im Olympischen Dorf in Elstal

06. Mai 2022

Mit goldenen Scheren wurde das Band bei der Übergabe der Begegnungsstätte im Olympischen Dorf durchschnitten | LIONCARE

Am 05. Mai 2022 wurde das sanierte Speisehaus der Nationen sowie die neuen Häuser im „Inneren und Grünen Ring“ der G.O.L.D. Gartenstadt Olympisches Dorf eingeweiht. Wahrlich goldene Zeiten brachen bei der Übergabe der Begegnungsstätte im Speisehaus ans Gemeinschaftswerk, den engen Partner von LIONCARE, an.

Ein ganzes Jahr seien sie mit der Dekontamination des geschichtsträchtigen Speisehauses der Nationen im Olympischen Dorf von 1936 in Elstal beschäftigt gewesen, erzählt Erik Roßnagel: „Nach den Spielen wurde das Gelände von der Deutschen Wehrmacht genutzt und später von den sowjetischen Streitkräften. Das ganze Haus war verseucht.“

Und so gab es viel zu tun, wie der terraplan-Geschäftsführer bei der Einweihung am 5. Mai 2022 weiter wissen lässt. „Ich hatte manchmal Bauchschmerzen, weil der Beton im Speisehaus so marode war und vieles ausgetauscht werden musste“, gesteht der Bauherr bei seiner Ansprache im Innenhof. Doch manches konnte erhalten bzw. neu aufgebaut werden, wie die historischen Geländer oder der Schriftzug im Innenhof.

Ansprache von LIONCARE-Geschäftsführer Werner Futterlieb bei der Einweihung des Speisehauses im Mehrgenerationen-Quartier Olympisches Dorf Elstal | LIONCARE

LIONCARE-Geschäftsführer Werner Futterlieb, Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber und terraplan-Chef Erik Roßnagel (hinten, v.l.n.r.) halten zur Einweihung eine Ansprache

Früher Olympia-Domizil der Sportler, heute generationenübergreifendes Quartier

1936 lebten im Olympischen Dorf vor den Toren Berlins Sportler aus aller Welt. Teile davon baut die Firma terraplan aus Nürnberg seit 2013 zu einem generationenübergreifenden Quartier um. „Es ist unser bisher größtes Bauvorhaben, gefördert vom Bund“, schließt Erik Roßnagel seine Rede ab. Auf dieses Mammutprojekt stießen rund 300 geladene Planer, Handwerker und Projektbeteiligte bei der Einweihung des sanierten Speisehauses der Nationen und der neuen Häuser im inneren und im grünen Ring der G.O.L.D. Gartenstadt Olympisches Dorf, wie das Gesamtensemble heißt, an. Auch wir von LIONCARE und unser Partner, das Gemeinschaftswerk, waren dabei.

Geschäftsführer Werner Futterlieb ist begeistert vom neuen Quartier und der Begegnungsstätte und erklärt im Video, wie er sich den perfekten Tag vorstellt

Neue Begegnungsstätte unseres Partners Gemeinschaftswerk

Neben den rund 365 Wohnungen in diesem ersten Bauanschnitt beherbergt das umgebaute Speisehaus der Nationen auch eine 80 Quadratmeter große Begegnungsstätte. Diese übergab terraplan bei der Einweihung offiziell an das Gemeinschaftswerk als Mieter. Mit goldenen Scheren wurde ganz traditionell das Band durchschnitten und der Treffpunkt damit offiziell „weitergereicht". Viele Interessierte inspizierten im Anschluss die hellen, modernen Räumlichkeiten und zeigten sich begeistert.

Die goldene Schere wurde zum Symbol der Übergabe der Begegnungsstätte an den LIONCARE-Partner, das Gemeinschaftswerk

Mit diesen goldenen Scheren wurde bei der Übergabe der neuen Begegnungsstätte an den LIONCARE-Partner, das Gemeinschaftswerk, das Band durchschnitten

Eine Gartenstadt für Alt und Jung mit gemeinsamen Treffpunkten

„Die soziale Einrichtung ist für die Bewohner der Gartenstadt bestimmt“, so Werner Futterlieb, Geschäftsführer von LIONCARE und Partner des Gemeinschaftswerks. „Von früher sind wir es gewohnt, dass Alt und Jung zusammen waren. Heutzutage sind wir mehr und separiert.“

LIONCARE und das Gemeinschaftswerk wollen dagegensteuern, Generationen wieder zusammenbringen und ältere Menschen, so wie an anderen Standorten auch, im Alltag unterstützen. Auf diese Weise können diese trotz Pflegebedarf weiterhin selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter leben.

LIONCARE-Geschäftsführer Werner Futterlieb bei seiner Ansprache im Innenhof des Speisehauses im Olympischen Dorf

LIONCARE-Chef Werner Futterlieb sagt ein paar Worte bei der Einweihung des Speisehauses im Olympischen Dorf und zur Nutzung der Begegnungsstätte darin durch das Gemeinschaftswerk

Lust als Senior*in nach Mexiko-Stadt oder Montreal in Service-Wohnungen zu ziehen?

Ab Juli soll in der Begegnungsstätte Programm stattfinden. Gruppen werden sich treffen, Mieter*innen des Olympischen Dorfes die Räume anmieten. Darüber hinaus wird LIONCARE im Quartier eine Tagespflege-Einrichtung betreiben und Senior*innen in Service-Wohnungen mit jeweils 2 bis 3 Zimmern sowie einer Wohngemeinschaft auf Wunsch mit ambulanten Pflegeleistungen unterstützen. Diese entstehen derzeit in den zwei Mehrfamilienhäusern Mexiko-Stadt und Montreal. Die Fertigstellung ist noch in diesem Spätsommer geplant. Benannt sind die Gebäude in der Gartenstadt übrigens nach den Austragungsorten bisheriger Olympischer Spiele.

Innenhof des Speisehauses im Olympischen Dorf Elstal mit altem Schriftzug am Gebäude

Im Innenhof des Speisehauses der Nationen im Olympischen Dorf Elstal prangt der alte, wieder aufgearbeitete Schriftzug oben am Gebäude, in dem sich die neue Begegnungsstätte befindet

Neues Quartier für mehr Lebensqualität vor den Toren Berlins

Das ehemalige Olympische Dorf von Elstal ist ein durch und durch geschichtsträchtiger Ort. Passend zum musealen Charakter hat die Baufirma terraplan daher die Historie des Areals im Speisehaus aufgearbeitet und sie auf Tafeln dargestellt. Bei einem Rundgang in den Fluren und Treppenhäusern konnten sich die Gäste bei der Einweihung am 05. Mai 2022 einen Eindruck verschaffen und die 51 Stationen mitsamt Exponaten, wie alte ausgegrabene Sportgeräte oder die Original-Fackel von 1936, erkunden. Auch Sauna und Lounge, Gemeinschaftsbereiche in der Gartenstadt, lagen auf der Tour.

„Wo heute eine Sauna ist, wurden früher die Panzer geputzt“, erzählte Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber noch zuvor vor versammelter Mannschaft im Innenhof des Speisehauses. Als Jugendlicher hätte er sich auf dem Gelände herumgetrieben, das für ihn nun ein Denkmal von nationaler Bedeutung sei.

Treppenhaus im Speisehaus der Nationen mit wiederaufgearbeiteten alten Elementen im Mehrgenerationen-Quartier Olympisches Dorf Elstal| LIONCARE

Im Treppenhaus des Speisehauses der Nationen befinden sich historische Elemente wie das Geländer. Tafeln auf den Etagen erzählen von der Historie des Olympischen Dorfes 

Die Anstrengungen haben sich gelohnt

Zeit, Schweiß und Geld kostete die intensive museale Aufarbeitung, bekräftigte terraplan-Chef Erik Roßnagel am Ende seiner Rede. Doch es hat sich gelohnt für alle Generationen von heute, die an diesem Ort ein neues Zuhause finden. Einst hatten Sportler aus aller Welt im Speisehaus gegessen und im Olympischen Dorf gewohnt, jetzt leben Havelländer darin und Zugezogene – junge wie alte.

Sind Sie interessiert an einer Anmietung, einem Tagespflege-Platz oder an Begegnungsgruppen?

Melden Sie sich gerne, und kommen Sie vorbei. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten für Wohnen und Leben im Alter in der G.O.L.D. Gartenstadt Olympisches Dorf von 1936® in Elstal.

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